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Sind Android Apps eine Gefahr für den Datenschutz?

23. Juni 2010

Laut einer Studie der Sicherheitsfirma SMobile Systems versenden rund 20 Prozent der insgesammt ca. 48.000 angebotenen Applikationen auf dem Android Market sensible Nutzerdaten. Einige Programme werden sogar als Spionagesoftware identifiziert, die persönliche Informationen aus Mails, Kurzmitteilungen, Telefonanrufen und Ortungsdiensten auslesen und weiterversenden. Dass jede fünfte App auf persönliche Daten den Zugriff hat, heißt aber nicht gleich, dass jede von diesen Apps auch gleich die Daten weiterversendet. Alternative SMS-Programme müssen zum Beispiel unausweichlich auf die SMS-Daten zugreifen können, damit das Programm auch funktioniert. Doch was auch eine Gefahrenquelle ist, ist, dass 5 Prozent der Apps in der lage sind Anrufe jeder Art – also auch Mehrwertnummern – durchzuführen. 2 Prozent der untersuchten Applikationen erlauben ohne einwilligung des Handybesitzers die Versendung von SMS an kostenpflichtige Premiumdienste.

Doch wie kann man sich schützen, dass man nicht so ein “böses” Programm auf sein Mobiltelefon bekommt?

Einige Sicherheitsfirmen bieten erstens Security-Software für die Android-Endgeräte an. Zum anderen sollte man sich immer die Nutzungsbedingungen durchlesen, bevor man das Programm runterläd, da in diesen auch immer steht, auf welche Privaten Daten das Programm zugreift.

Hier ein Link zu der Studie (PDF-Dokument):

SMobile Security Analysis of Over 48,000 Android Market Applications

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