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Facebook will User für Werbeklicks bezahlen

9. Mai 2011

Der Werbemarkt im Internet ist hochumkämpft und Facebook versucht seinem Konkurrenten Google Adsense immer mehr Marktanteile abzunehmen. Nun hat sich der Web 2.0 Konzern etwas neues einfallen lassen bzw. eine Idee hergenommen, an welcher bereits viele Werbefirmen gescheitert sind: Der User soll für das Anklicken von Werbung bezahlt werden. Doch Facebook-Nutzer sollen kein Bargeld erhalten, wenn sie Werbung anklicken, sondern so genannte Facebook Credits bekommen, welche wiederum im Facebook-eigenen Rabatt-Dienst eingelöst werden können.

Wenn sich ein User einen Werbeclip ansieht, dann erhält er Facebook Credits in einem Wert von ca. 10 US-Cent. Größtenteils sollen Spieleschmieden die Werbeanzeigen liefern. Dies liegt auch daran, dass lauf Facebook keine “normale” Werbung eingeblendet werden soll, sondern Werbung, welche den Nutzer unterhält und somit auch gerne angesehen wird – und vielleicht sogar mit Freunden geteilt wird. Seinen Weblog oder auch Blog sollte man wohl eher nicht über Facebook vermarkten – hierfür rechnet sich der Kostenaufwand nicht. Eine Altenative für Blogs währe wohl das so genannte Weblog Marketing. Oder wenn man bestimmte Branchenseiten vermarkten möchte, wie zum Beispiel Xenia Badmöbel, dann wäre es wohl sinnvoller auf Themenspezifischen bzw. Themenrelevanten Seiten Backlinks mit passenden Wortgruppen einzubauen.

Klarerweise möchte Facebook mit diesem gewagten Schritt die Klickrate bei den Werbeanzeigen erhöhen. Jedoch stellt sich mir persönlich die Frage, ob diese Idee, welche wohl nicht neu ist, auch aufgehen wird. Wenn der User etwas bekommt für die Werbung ist es sehr logisch, dass er öfters auf diese Klickt – und das wohl auch wenn er sich für das Beworbene in keinster Weise interessiert. Somit haben Firmen, welche auf Facebook Werbung buchen vielleicht eine höhere Klickrate, jedoch ist es fragwürdig ob die Qualität der Klicks – oder besser gesagt: Den durchschnittlichen Gewinn per Klick für die Firma – gleichbleibend sein wird.

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