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Wie man sein Laptop vor Diebstahl schützen kann, Teil 1

14. September 2011

Laptops haben leider von Grund auf ein hohes Risiko gestohlen zu werden und die Gründe hierfür sind vielseitig: Laptops sind oft unterwegs, klein und einfach zu stehlen, man kann sie leicht weiterverkaufe also es ist leichtes, schnelles Geld. Mitlerweile gibt es bereits viele verschiedene Methoden, wie man seinen Laptop vor Diebstahl schützen kann. Entweder mit einer Versicherung oder mit Software. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Die Versicherung

  • Meistens nur direkt oder kurz nach dem Kauf zubuchbar
  • Oft sehr teuer (z.b 3 Jahre 300€)
  • Jahrespakete (1,2,3 Jahre Versicherung z.b)
  • Bei Diebstahl trotzdem Verlust der Daten
  • Bei Diebstahl vielleicht Risiko wegen sensibler Daten

Die Software

  • Oft kostenpftlichtig aber auch kostenlos
  • Nur geringe Chance, dass man den Laptop zurückbekommt
  • “Der Dieb” muss sich im User-Konto oder im Gastkonto einloggen und eine Internetverbindung herstellen
  • Nur geringe Chance, dass man sensible Daten löschen kann

Man kann sehen, dass es viele unterschiede gibt und beides seine Vor- und Nachteile hat. Ich habe mir eine Open-Source, also kostenlose, Anti-Diebstahl Software ein bischen näher angesehen und werde nun darüber berichten:

Prey

Prey soll es dem User ermöglichen im Falle eines Diebstahls seinen Laptop über das Internet in verschiedenen Funktionen zu steuern. Zum einen kann man beobachten und automatisch protokollieren welche Dateien sich”der Dieb” ansieht, Dateien runterladen, Dateien sperren und Dateien löschen. Des Weiteren ist es möglich – sofern der Laptop eine Webcam besitzt – den vermeintlichen Dieb zu fotografieren, den Laptop – sofern er ein GPS-Modul besitzt – zu Orten und noch viele weitere Funktionen.

Wie schon oben erwähnt ist Prey in seiner Grundfunktion kostenlos aber es gibt auch eine kostenpflichtige Version – dazu später mehr. Die Website und das Programm ist im Moment nur auf Englisch erhältlich. Prey wird, nachdem man einen Account erstellt hat, auf der Website des Prey-Projects kostenlos heruntergeladen (Für Windows, Apple und Linux) und in wenigen Schritten ist es schnell und unkompliziert installiert. Ab jetzt läuft das Programm bei jedem Systemstart vollkommen automatisch im Hintergrund versteckt. Nun kann man das Programm “Configure Prey” öffnen und Prey konfigurieren.

Im Grunde genommen gibt es wenige Einstellungsmöglichkeiten in diesem Programm. Man kann beispielsweise einstellen, wieoft (z.b alle 40 Minuten) das Programm beim Prey-Server den Status abfrägt. Wenn der Laptop gestohlen wird, dann muss man eigentlich erst zum Konfigurieren beginnen und das beginnt auf der Prey-Website. Dort muss man sich zu erst mit seinen Usernamen einloggen und sein Gerät als gestohlen einstellen. Dann hat man verschiedenste Möglichkeiten, welche am Anfang beschrieben wurden, um seinen Laptop zurückzubekommen.

Bei der kostenlosen Version kommuniziert Prey bzw. das Laptop unverschlüsselt mit den Prey-Servern. In der kostenfreien Version kann man bis zu drei Geräte registrieren. Die Vorteile der kostenpflichtigen Version ist insbesondere, dass die Kommunikation verschlüsselt ist und, dass man mehrere Geräte registrieren kann. Für die Anzahl der Geräte gibt es verschiedenste Pakete, welche man kaufen kann.

Alternative:

Eine eher neuere Technik ist die Intel AT (Anti-Theft) – auf Deutsch: Anti-Diebstahl – Technologie. Um die Software dazu nutzen zu können, muss das Laptop die Technologie unterstützen. Im nächsten Beitrag wird es über diese Technologie gehen.

Links:

PreyProject (english)

Intel Anti-Theft  (english)

 

 

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